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Publikation Nr. 3861 - Details

Woll, A., Scharenberg, S., Klos, L., Opper, E. & Niessner, C. (2021). Fünf Thesen und elf Empfehlungen zur Bewegungs- und Sportförderung für Kinder und Jugendliche vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. „Es ist bereits fünf nach Zwölf – wir fordern einen Bewegungspakt!“ . (Band 174, 1. Auflage) Karlsruhe: KIT Scientific Working Papers 174.

ISSN: ISSN: 2194-1629


Abstract
Körperlich-sportliche Aktivität fördert die physische, psychische und soziale Gesundheit (Timmons et al., 2012; Janssen & LeBlanc, 2010). Zusätzlich kann sie das Risiko einer Vielzahl von chronischen Krankheiten senken und Symptome von Depressionen und Ängstlichkeit verringern (Poitras et al., 2016; Ortega et al., 2008; Rebar et al., 2015). Bewegung fördert darüber hinaus den Aufbau von Ressourcen (u. a. soziale und motorische Kompetenzen) und ist ein wichtiger Faktor zum Aufbau von Resilienz (Belcher et al., 2021; Hanssen-Doose et al., 2020).
Der Mangel an körperlich-sportlicher Aktivität von Kindern und Jugendlichen war bereits vor der Pandemie groß: So beschreibt das Robert Koch-Institut (Finger et al., 2018), dass lediglich 26 % der Kinder und Jugendlichen die Bewegungsempfehlungen der WHO einhielten (mindestens eine Stunde am Tag mit moderater Intensität). Die Ergebnisse der Motorik-Modul-Studie (MoMo-Studie; Woll et al., 2021) zum Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zeigen deutlich auf, dass sich die körperlich-sportliche Aktivität und auch das psychische Wohlbefinden während der Corona-Pandemie alarmierend verschlechtert haben (Schmidt et al., 2021; Wunsch et al., 2021).
Zur Bewegungs- und Sportförderung von Kindern und Jugendlichen werden 5 Thesen formuliert.


Attribute:
Sprache:
Art der Begutachtung: kein Peer Review
Print: Ja
Online: Ja, ohne Open Access
Datenmedium: Keine Angabe